Patient ohne Verfügung

In dem Spiegel Bestseller „Patient ohne Verfügung“ erläutert der Anästhesist und renommierte Palliativmediziner Matthias Thöns welche Folgen eine fehlende Vorsorgeplanung haben kann. Anhand von selbst erlebten Fällen schildert er, welche aufwendigen medizinischen Eingriffe durchgeführt werden weil der finanzielle Profit bei Kranken im Fokus vieler Ärzte und Kliniken steht. 

Die Vorsorge bei der finanziellen Absicherung durch Vermögensbildung oder Versicherungen ist für viele Menschen selbstverständlich. Wenn es um die Frage nach Testament, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht geht, lautet die Antwort: Ach, das hat Zeit. Dabei sind Schriftstücke wie Testament, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht eine Erleichterung für alle.  

Ein Testament lässt sich einfach und schnell verfassen und ist sehr sehr wichtig. Es kann privat handschriftlich oder notariell errichtet werden. Damit keine Fehler in der Formulierung passieren, ist es bei komplizierten Erbfolgen, Enterbungen oder vorhandenem Vermögen sinnvoll, ein notarielles Testament zu verfassen.

Die Patientenverfügung regelt, wie man bei dauerhaftem Koma, Hirnabbauerkrankung oder bei schwerer anderer Erkrankung, etwa nach einem Unfall, behandelt werden möchte – und durch welche Apparatemedizin nicht.

In der Vorsorgevollmacht wird eine andere Person bevollmächtigt, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Sie dient der Vermeidung einer Betreuung. Wenn es keine Vorsorgevollmacht gibt, bestellt das Betreuungsgericht im Bedarfsfall eine Betreuerin oder einen Betreuer zur gesetzlichen Vertretung.

Dr. Andrea Bockey

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Erbrecht

 

 

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